Hi! Ich bin Katharina.

Schön, dass Du hier bist.

Ich unterstütze Dich oder Dein Team 

Lerne Deine Ziele und Dich selbst neu kennen - dazwischen findest Du Deinen ganz persönlichen "bunten Faden" und die Antwort auf das, was für Dich Erfolg bedeutet. Als Team bereichert Ihr Euch mit diesem Wissen gegenseitig und findet nachhaltig zueinander.  

Coaching, Training & Beratung

Sketchnotes & Kreativität

Yoga, Mindfulness & Gedankenreisen

"Und was machst Du jetzt nochmal genau?"

Hier findest Du mein Leistungsangebot. Wenn Du es noch genauer wissen möchtest, kannst Du dir auch mein Trainerprofil herunterladen oder mein LinkedIn-Profil besuchen. 


Coaching

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Mit einem frischen Blick von außen unterstütze ich Dich als systemischer Coach dabei, (wieder) einen klaren Blick auf Dein Ziel zu bekommen und den Weg dorthin strukturiert anzugehen. Mein persönlicher Werdegang und die Erfahrungen, die ich bisher als Coach gemacht habe, führten mich oftmals zu einer besonderen Kernfrage: 

Was bedeutet "Erfolg"?

Ich helfe Dir oder Deinem Team gern dabei, eine ganz eigene Definition zu finden. 


Besonders wichtige Grundpfeiler meiner Coachingpraxis sind: 

  • Lösungsorientierte Herangehensweise
  • Reflexion: Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Re-Framing und Positive Psychologie
  • Methoden und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation 
  • Empathie und die Macht des Zuhörens


Du möchtest ein Einzel- oder Teamcoaching vereinbaren? 

Mindfulness

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In jedem Aspekt meiner Arbeit glaube ich daran, dass Du allen Herausforderungen dann am besten begegnen kannst, wenn Du Dich und Dein Verhalten wirklich gut kennst. Ein aufmerksamer und achtsamer Umgang mit Dir selbst kann Dir helfen, persönliche und berufliche Entscheidungen leichter zu treffen, Stress vorzubeugen und Dich langfristig ausgeglichener zu fühlen. 

Der Begriff "Mindfulness" umfasst für mich eine ganzheitliche Betrachtung von Körper, Kopf und Geist. 

Ich unterstütze Dich oder Dein Team gerne: 

  • Der Weg zum achtsamen Umgang mit dem Selbst - die eigenen Signale, Gedanken und Gefühle hören, verstehen und einordnen
  • Meditation und Gedankenreisen - Innere Ressourcen stärken und zu Kreativität, Entscheidungskraft und innerer Ruhe finden 
  • Der Körper als fester Bestandteil des Wohlbefindens - Einflüsse des Yoga als körperlicher Anker eines ganzheitlichen Konzepts.
  • Yoga-Sessions - ob fließende Bewegungsabläufe aus dem Vinyasa-Yoga oder Basis-Sequenzen für Anfänger. 


Ich habe gerade bei Timo Wahl meine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert, die den Voraussetzungen der American Yoga Alliance entsprechen (200h AYA). Ihre Inhalte aus Meditation, Philosophie und Bewegungslehre haben einen großen Einfluss auf meine Arbeit. Ich bediene mich in meiner Tätigkeit zur Achtsamkeit auch den Lehren des Salzburger Achtsamkeitsmodells (SAM), der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation und Methoden aus dem Mindfulness-Based Stress Reduction Program (MBSR).


Du möchtest eine Mindfulness-Session für Dich oder Dein Team mit mir planen oder ein mehrteiliges Programm in Deinem Unternehmen integrieren? 

Beratung & Organisationsentwicklung

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Jedes Team und jedes Unternehmen hat ihre eigene Kultur, Geschichte, Gewohnheiten, Muster, Herausforderungen oder Schwierigkeiten. Für mich ist es wichtig, jeder dieser Situationen mit Wertschätzung zu begegnen und genau dort anzusetzen, um das zu erreichen, was Du für Deinen Erfolg benötigst. 

Den Beitrag, den ich her für Dich oder Dein Team leisten kann, schöpfe ich vor allem aus meiner interdisziplinären Berufserfahrung. Zusammen mit systemischen Elementen biete ich Dir so eine lösungsorientierte Herangehensweise und ein strukturiertes, bedarfsgerechtes Vorgehen. 

Meine Schwerpunkte aus der Organisationsentwicklung und Beratung:  


  • Aufbau und Neu-Strukturierung von Bereichen, Abteilungen und Prozessen
  • Aufbau von unternehmensinternen und -externen Netzwerken als Strategie für Lebenslanges Lernen 
  • Professionalisierung und Neu-Organisation von Geschäftsprozessen 


Du möchtest Deine Prozesse mit mir gemeinsam unter die Lupe nehmen oder ein neues Projekt angehen? 

Workshops & Trainings

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Mit großer Leidenschaft eigne ich mir neue Methoden an und verknüpfe diese mit bewährten Ansätzen, um meine Workshops für Dich möglichst wirkungsvoll zu gestalten. Die folgenden Themen behandle ich besonders gern: 

  • Kommunikation: Im Team, nach Außen und im Konflikt
  • Kreativität: Neue Herausforderungen, neue Lösungsansätze
  • Agile Methoden: Agile Business Coaching, Aufbau von Teams und der Arbeitsorganisation


Du möchtest, dass ich einen Workshop für Dein Team gestalte und durchführe? 

Sketchnotes & Kreativität

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Meine Freude am "Skribblen" wurde mit dem Sketchnote-Trend neu entfacht. Ich liebe die Idee, gerade Gehörtes möglichst einfach auf Papier zu bringen. Das hilft einerseits, sich das Ganze besser zu merken und andererseits löst es diese innere Verpflichtung, alles perfekt tun zu müssen, ein wenig auf. 

Sehr gerne gebe ich diese Leidenschaft an Dich weiter und biete Dir: 

  • Werde Sketchnote-Artist: Durchführung von Sketchnote-Zeichenworkshops
  • Visuelle Dokumentation von Meetings und Workshops mit „Sketchnotes“
  • Visualisierung von Dokumentationen und Anweisungen (z.B. Merkblätter und Checklisten)


Du möchtest Deine Kreativität entfalten, künftig selbst mit Sketchnotes dokumentieren, oder einen Workshop für dein Team planen? 

Frisch eingetroffen: YOGA!

Termine, wann und wo wir uns auf der Matte sehen, findest Du bald auch auf dieser Seite. Bis dahin gibt's hier schonmal was zu lesen...

Kundenstimmen

Michaela Gnass, Dibella GmbH

Strategie-Workshop 

"Mit ihrer frischen und innovativen Art der Moderation hat Sie nicht nur mich, sondern das gesamte Dibella Team begeistert. Sie versteht es Diskussionspunkte zu bündeln und daraus realisierbare Perspektiven zu schaffen. Am Ende des Tages sind wir nicht nur mit neuen Erkenntnissen, sondern mit konkreten Ergebnissen nach Hause gegangen."

Anna Linne, Michelin AG & Co. KGaA

Sketchnote-Dokumentation

"Die Zusammenarbeit im Rahmen der Begleitung eines Design Thinking Workshops durch Frau Ziegler war sowohl aus Sicht des Moderatorenteams, als auch aus Sicht der Teilnehmer faszinierend und überraschend zugleich. Ihre Ausarbeitungen wirken anschaulich, präzise, auf den Punkt gebracht und verhelfen auch nach einiger Zeit des Abstandes allen Teilnehmern die Erinnerung an die erarbeiteten Ergebnisse präsent zu halten. Eine Tagesgeschichte erzählt in Bildern- fesselnd der Entstehung zuzusehen und die Ergebnisse zum Schluss auf einem Blatt betrachten zu dürfen. Eine Bereicherung für jede Workshopbegleitung im kreativen Format!"

Samson Habtom, BUNCA Barista & Caterer

Coaching und Strategie-Session

"Ich war begeistert davon, wie schnell sich Katharina in Konzepte einarbeiten und dabei das Verlangen des Kunden nachempfinden konnte. Dadurch gelingt es ihr, beste Ergebnisse maßgeschneidert und kundenorientiert zu entwickeln."

Kieran H., Coaching Klient

Coaching Einzel-Session

"Katharina hat sich viel Zeit genommen mein Anliegen zu verstehen und mir geholfen neue Sichtweisen zu finden. Dabei habe ich mich bei ihr sehr gut aufgehoben gefühlt. Danke für die wertvolle Session!"

Anna S., Teilnehmende eines offenen Workshops

Gedankenreise zum Thema Kreativität

"Ich wollte nur kurz mal danke sagen - ich war letzten Mittwoch in deiner Session und es hat mir echt geholfen, ein paar Dinge für mich zu sortieren. Ich stehe aktuell vor der großen Frage Selbständigkeit und habe im Zuge der Session viel Ruhe und Klarheit gewonnen.

Isabel H., Coaching Klientin

Coaching Einzel-Sessions

"Mit Katharinas Hilfe ist es mir gelungen, einen anderen Blickwinkel auf meine Situation zu gewinnen. Durch Ihre sanften aber doch beständigen Impulse, konnte ich einige Widerstände in mir auflösen. Die von Ihr vorgeschlagenen Tools sind jetzt Teil meiner täglichen Routine und ich bin ihr bis heute sehr dankbar." 

Mitwirkung in Netzwerken

YNEO.org

Besonders prägender Partner meiner täglichen Arbeit ist das Netzwerk YNEO in Offenbach. Wir sind  ein Zusammenschluss aus unabhängigen Beratern und haben so die Möglichkeit, aus verschiedenen Kompetenzen zu schöpfen. Unser Fokus liegt darauf, Menschen, Teams und Organisationen im Veränderungsprozess optimal zu begleiten und dort anzusetzen, wo sie gerade stehen.

Working out Loud

Bei "Working out Loud" handelt es sich um eine Methode, die der Begründer John Stepper so beschreibt: "Ein Weg um Beziehungen aufzubauen, die einem helfen, ein Ziel zu erreichen, eine Fähigkeit zu entwickeln oder ein neues Thema zu entdecken." Zusammen mit Annette Sell habe ich eine regionale Meetup-Community mit über 200 Mitgliedern aufgebaut, in der wir regelmäßige Events rund um das Thema planen und durchführen. 

Enactus Frankfurt 

Für die weltweit organisierte Studieninitiative, die soziale Ideen und Unternehmen mit wirtschaftlichem Blick unterstützt, bin ich am Standort Frankfurt als Business Advisor tätig. Schwerpunkt meiner Begleitung der Studenten liegt in den Themen Zusammenarbeit, Kommunikation und Organisation. Da die Vorstände jährlich wechseln, unterstütze ich die Studierenden besonders gerne zu Beginn ihrer "Amtszeit". 

Meine Geschichte

Da mir nicht zuletzt der Weg, der mich hierhin geführt hat, als starke Ressource zur Verfügung steht, erzähle ich Dir in diesem Abschnitt meinen ganz persönlichen Werdegang in vier Akten.

I. Vier Jobs in fünf Jahren 

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Eigentlich habe ich IT- und Medienrecht studiert. Ich bin Diplom-Informationsjuristin (FH). 

Meine Berufserfahrung begann in der Rechtsabteilung der Crytek GmbH, eines Herstellers von Videospielen. Ich habe dort mit den kreativen Abteilungen gearbeitet und das Markenportfolio des Unternehmens betreut. Das hat mir einen tollen Zugang zu spannenden Persönlichkeiten und verschiedensten Hintergründen im internationalen Umfeld beschert. Zu meinem Berufsstart wusste ich aber schon, dass es nicht die Gesetze und Regularien sind, die mich antreiben, sondern die Chance, die Menschen mit ihren Standpunkten und Interessen zusammenzubringen. 

Schließlich kehrte ich dem juristischen Schwerpunkt den Rücken - oder zumindest die seitliche Flanke - ich wollte noch internationaler, noch interdisziplinärer arbeiten. Im globalen Qualitäts- und Risikomanagement des KPMG Konzerns war mein persönlicher Anspruch, die Produkte und die Arbeit des Prüfungs- und Beratungsgeschäftes so gut zu verstehen, dass ich den KollegInnen Lösungen anbieten konnte, die mit ihrem Arbeitsalltag vereinbar waren. Wir waren ein Team von etwa 20 Personen, eingeteilt in verschiedenste kleinere Fachteams, in denen man widerum mitmischen konnte. Mein persönlicher Fluch und Segen. Ich wollte überall mitmachen, alles klang spannend und andererseits hatte ich meinen Schreibtisch schon mehr als gefüllt - und dabei auch schöne Erfolge gefeiert. Was mir mein Vorgesetzter damals als Feedback gab, nehme ich mir heute sehr zu Herzen: "Dich interessiert einfach zu viel. Ich muss die Kollegen schon davon abhalten, dich zu neuen Themen anzusprechen." Damals jedoch fühlte ich mich nur unverstanden. Meine Reise sollte also weitergehen.

Ich entschied mich aufgrund des bestätigenden Gefühls des "Umworben"-werdens für einen Versuch im Audit des osteuropäischen Sektors der Französischen Bank BNP Paribas. Bei meiner ersten Prüfung einer Buchhaltungsabteilung in der Slowakei wusste ich: Mich interessiert viel - aber nicht alles. Ich verließ ein unglaublich sympathisches und liebenswertes Team nach nur fünf Monaten. 

"Die Spielebranche hat angerufen, sie wartet auf Deine Rückkehr" ... So oder so ähnlich habe ich mir das erhofft - ich war desillusioniert von der Arbeitswelt, wie ich sie erlebte, und erinnerte mich - sicher mit rosaroter Brille auf der Nase - zurück an meinen ersten Job. Ich erhoffte mir, ohne kritischen Blick auf die Stellenbeschreibung, der Weg zurück in die Games-Industrie wird es schon richten und gibt meinem Arbeitsleben wieder den nötigen Sinn. Falsch gedacht. Im Risk & Control Management von Nintendo of Europe habe ich mich leider gar nicht wohl gefühlt. Ich hatte wiedermal viele spannende Einblicke in alle möglichen Abteilungen des Unternehmens. Meine direkte Zusammenarbeit mit anderen Menschen hielt sich jedoch leider sehr in Grenzen - Ich habe hier nochmal sehr viel mehr über die Arbeit mit Excel gelernt - und die Interaktion mit anderen schmerzlich vermisst. 

Ich entschied, zu kündigen. 

Nach vier Jobs in fünf Jahren wusste ich, dass mir mein großes Interesse gerade zum Verhängnis wird. Ich wusste nur, dass ich noch nicht genug wusste - mehr aber noch nicht. 

II. Der Weg zur Selbständigkeit - Von Träumen und Zweifeln  

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Diesen Teil herunter zu schreiben, fällt mir von allen am schwersten.

Als mein letzter Arbeitstag immer näher rückte, habe ich mich einfach nur gefreut. Gefühlt stand mir die ganze Welt offen. Wenn ich wollte, würde ich mit Leichtigkeit einen neuen Job finden. Und die Antwort auf die Frage, welcher Job mich glücklich macht. Und vielleicht würde ich mir ganz nebenbei noch meine Selbständigkeit aufbauen.

Es ist möglich, dass ich mir da etwas zu viel vorgenommen habe.

Die ersten drei Monate war ich eigentlich zu nichts in der Lage. Noch in der letzten Woche meines Jobs bei Nintendo erhielt ich ein Jobangebot über einen früheren Arbeitskollegen. Es musste alles total schnell gehen, und ich bin haarscharf an einer weiteren Berufserfahrung vorbeigeschlittert. In letzter Sekunde und nach zahllosen Verhandlungsgesprächen habe ich diesmal nicht das Gefühl der Schmeichelei siegen lassen und das Angebot abgesagt. Nicht die feine englische Art, aber ich war stolz auf mich, eine solche Entscheidung bewusst getroffen zu haben.

Wer die Chance hat, mal drei Monate dem Nichtstun zu fröhnen - verbunden mit dem persönlichen Anspruch, DIE Antwort zu finden, und einen Job, ahnt, wie es mir ergangen ist. Zusätzlich die finanzielle Frage und der utopische Wunsch, ohne Konzept in die Selbständigkeit zu starten. Der Druck, den ich auf mich selbst ausgeübt habe, führte dazu, dass ich nahezu gar nichts gemacht habe. Und damit war ich sehr gestresst.

"Und was machst Du jetzt mit Deiner ganzen freien Zeit?" - ich hatte keine Antwort darauf. Natürlich tat ich nicht nichts. Ich schrieb Bewerbungen, arbeitete an einer Webseite,  gründete ein Meetup - da ich aber für nichts davon Geld bekommen habe, und mein Leistungsanspruch an mich selbst weiterhin viel zu hoch war, ignorierte ich das und badete lieber im Selbstzweifel und -mitleid.

Ein erster Lichtblick war meine Ausbildung zum Systemischen Coach. Diese, gemeinsam mit ein paar Reflexionsfragen, die mir mein lieber Bekannter Sven Schmidt gegeben hat, waren ein Start in die Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich habe vielleicht nicht DIE, aber eine Antwort auf die Frage gefunden, was mich beruflich erfüllt: Ich möchte die Türen öffnen. Die Schnittmengen finden. Die Perspektiven zueinander schieben. Den Menschen die Zusammenarbeit ermöglichen. 

Mit diesem Wissen wollte ich mich im Bereich "Change Management" und in der Organisationsentwicklung bewerben. Ich war acht Monate "arbeitssuchend". Ich erhielt unzählige Absagen. Mein Lebenslauf spiegelte nicht meine emotionale Auseinandersetzung mit mir selbst wider, sondern vier Berufswechsel in fünf Jahren. Ohne die emotionale Unterstützung meiner Freunde und Familie wäre ich wahrscheinlich durchgedreht. Ich habe meine Entscheidungen in Frage gestellt, an mir gezweifelt und an schlechten Tagen den Glauben daran verloren, dass mir diese Auszeit überhaupt etwas gebracht hat. 

Zum Glück hat sie das. 

III. "Ich mach' jetzt was ich will" - Dank starker Unterstützer

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Ich besuchte ein Meetup der Corporate Learning Community Rhein Main. Ich weiß noch heute, dass ich mich damals eher verunsichert fühlte. Nach Rückschlägen, die sich in dem Moment sehr schwerwiegend anfühlten, war mein Selbstbewusstsein nicht gerade auf dem höchsten Stand. Trotzdem wollte ich den Kopf nicht in den Sand stecken, freute ich mich doch schon seit einer Weile auf das Event.

Ein Workshopteilnehmer war Sebastian Daume. Wir kamen ins Gespräch, er erzählte mir von seiner Vision und der Idee, die er mit seinem frisch gegründeten Netzwerk YNEO hat. Ich erzählte von meiner Coaching-Ausbildung und meiner persönlichen Reise, die ich gerade in Richtung Selbständigkeit und beruflicher Neuorientierung machte. Aus Sebastians Sicht war ein systemischer Coach noch eine super Ergänzung für YNEO. Unser beider Enthusiasmus passte gut zusammen und in kürzester Zeit gehörte ich dazu - inklusive E-Mail-Adresse und Foto auf der Webseite. Das schmeichelte mir sehr, führte aber noch nicht ganz zum Ziel. Zeitgleich wurde ich noch auf einen kleinen Umweg geschickt - ich nahm einen Job als Change Manager in einer Bank an.

Parallel zum Jobstart begann ich, mich im zeitlich möglichen Rahmen bei YNEO einzubringen. Ich lernte weitere "YNEOs" kennen und stellte fest, dass das ein Umfeld ist, in dem ich arbeiten will. Je diverser der Hintergrund, desto besser. Welches Interesse auch besteht, hier besteht der Raum es auszuprobieren, zu fördern, zu fordern. Schnell wurde mir klar: Das ist DER Anschubser zur Selbständigkeit, den ich brauche. Im April letzten Jahres kam dann der eindeutige Wink mit dem Zaunpfahl: Ich wurde kurz vor Ende der Probezeit aus meinem Job entlassen und wusste, ich möchte mich jetzt nicht mehr bewerben. Ich will das jetzt probieren. Sebastian zeigte sich als klarer Unterstützer und guter Freund. Wir setzten uns ganze drei Tage zusammen, um zu tüfteln, wie wir das finanzieren. Unterstützung bei größeren YNEO-Projekten, kleinere Coachingjobs und ein paar administrative Themen ermöglichten mir eine freie Mitarbeit bei YNEO und einen Aufbau meiner Selbständigkeit.

Allgemein schien sich so langsam das Blatt zu wenden. Meine liebe Freundin und Coach-Kollegin Isabell Schwenzer wurde auf meine Freude beim Zeichnen aufmerksam und hat mich bei ihrem Arbeitgeber Michelin empfohlen. Auf einmal war ich nicht nur Systemischer Coach, ich war auch Illustratorin - Ich durfte für den Reifenhersteller eine Comic-Kampagne gestalten und einen Design-Thinking-Workshop mit Sketchnotes dokumentieren. So wuchs in mir das Glücksgefühl und die Gewissheit - "Ich mach' jetzt, was ich will!"

Ich sammelte wieder Kraft, Sicherheit und Selbstvertrauen - so hatte ich wieder Freude und Gelegenheit, weitere Dinge auszuprobieren. Meine Trainerkollegin und Freundin Sarah Banasiak lud mich zu ihrem Trainlab-Meetup ein, in dem ich meinen ersten Sketchnote-Workshop gegeben habe, und das hat riesigen Spaß gemacht. Seit letztem Jahr ist das Working out Loud Meetup dann auch erheblich gewachsen und Annette und ich freuen uns regelmäßig darüber, die Methode zu erklären, diskutieren und neues auszuprobieren. 

Ich mach' jetzt wirklich, was ich will. Nicht zuletzt Dank Euch! 

IV. Mein persönlicher "bunter Faden" 

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Es ist Zeit, mir ein paar Wünsche zu erfüllen.

Wunsch Nr. 1: Ich veröffentliche meine eigene Webseite - Check!
Wunsch Nr. 2: Ich erzähle meine Geschichte - Check!
Wunsch Nr. 3: Ich werde jetzt auch noch Yogalehrerin - In the making ... 

Wenn ich mir mich arbeitend als Kind vorgestellt habe, habe ich mir immer vorgestellt, wie ich da sitze, telefoniere, vor dem Computer Menschen helfe. Und dass ich das irgendwie "ganz alleine" mache. Der Traum von der Selbständigkeit war also irgendwie schon da,  auch wenn ich das noch nicht als solche definiert habe. Sehr viel später - also nach der Schulzeit - habe ich den Sport für mich entdeckt. Dabei hatte ich immer große Freude daran, andere auch dafür zu motivieren. Wahrscheinlich habe ich mir da in den Kopf gesetzt, dass Bewegung und Beratung irgendwie zusammengehören. Ich dachte also, wenn ich mich mal selbständig mache, fände ich auch irgendwas mit Bewegung gut.

In der Zeit, in der ich auf Arbeits- und Sinnsuche war, keimte der Gedanke in mir wieder auf und kurz habe ich darüber nachgedacht, ob ich auch noch Physiotherapeutin werden möchte. Ich bemerkte relativ schnell, dass das für mich nicht der Weisheit letzter Schluss war. 

In meiner Systemischen Ausbildung habe ich gelernt, dass die Auseinandersetzung mit persönlichen Anliegen oftmals dann gut funktionieren, wenn der Körper in Bewegung kommt. Bodenanker, Aufstellungen und die stehende Arbeit am Flipchart sind immer hilfreiche Mittel in Coachingsitzungen. Als ich mich dann bei meinen regelmäßigen Laufrunden mit einem Freund austauschte, setzte sich der Gedanke fest, dass diese beiden Komponenten - also Kopf und Körper - in der Beratungsarbeit nicht nur ganz gut zusammenpassen, sondern, dass es nur Sinn macht, diese beiden Welten noch mehr zu vereinen. 

Mit meiner Yoga-Ausbildung erfülle ich mir selbst einen persönlichen Wunsch und gleichzeitig glaube ich daran, dass Yoga, Meditation und Achtsamkeit einen festen Bestandteil in meiner Beratungsarbeit finden werden. 

Für mich persönlich ist es eine besondere Herausforderung - ich habe großen Respekt vor der Praxis und dem offensichtlichen Wissen, dass man hier niemals ausgelernt hat. Das ist toll - aber manchmal eben auch sehr überwältigend. 

Ich freue mich sehr darauf, Menschen auf meine Reise mitzunehmen. Ihnen zu helfen, Kreativität zu entfalten, zu sich zu finden und auf sich zu hören. Neue Kräfte zu entfalten im Selbst und in der Teamarbeit. Lösungen zu entwickeln und nachhaltig zu Zufriedenheit zu finden. In Ruhe und in Bewegung. 
 
Nach und nach setzt sich so mein persönlicher "bunter Faden" zusammen. Das Garn ist vielfältig gestrickt: fest, seiden, dick, dünn, rot, blau, grün - alle Farben sind dabei. 

Und er wird jeden Tag weiter gesponnen.

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